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Die Grenzen des Martingale-Systems beim Blackjack

Die Grenzen des Martingale-Systems beim Blackjack

Die Grenzen des Martingale-Systems beim Blackjack

Fri Dec 13 2024 02:00:00 GMT+0000 (Coordinated Universal Time)

Mit System zu spielen, ist an sich eine gute und richtige Vorgehensweise. Aber nicht immer führt ein System zum Erfolg. Manche Spielsysteme, wie zum Beispiel das Martingal-System, sind bei einigen Spielen nur begrenzt erfolgreich. Das Bitcasino zeigt euch in diesem Artikel, worauf ihr achten müsst, und warum das System gerade beim Blackjack erhebliche Schwächen aufweist.

Warum Spielen mit System?

Ein Spiel gewinnen zu wollen liegt in der Natur des Menschen. Schon im Kindesalter lernen wir seit tausenden von Jahren, dass der Gewinner eines Spieles besondere Vorteile genießt und besonders belohnt wird. Dass das Gewinnen jedoch nicht so einfach ist, wird meist sehr schnell klar. Entweder ist die Herausforderung sehr groß oder es gibt entsprechend viele Mitstreiter, die besser sein wollen als man selbst. Um das Spiel zu gewinnen, muss man also einen Weg finden, um die Herausforderung zu meistern, oder einfach besser sein als die anderen Mitspieler. Schnell geht man dazu über, sich einen Weg – oder auch eine Strategie – zurechtzulegen, wie man das jeweilige Spiel so spielen kann, dass man es der eigenen Meinung nach auf jeden Fall gewinnen sollte. Durch ein planvolles und überlegtes Spielen verbessert ein Spieler somit seine Chancen auf den Sieg. Je besser die Strategie, umso höher sind dabei die Chancen auf den Sieg.

Um ein Spiel zu gewinnen ist es somit wichtig, die richtige Spielstrategie zu haben. Eine solche kann den Spieler aber nur zum Erfolg führen, wenn Sie möglichst viele spielentscheidende Faktoren berücksichtigt. Ein Spiel im Bereich des Glücksspiels, das einer bestimmten – zum Teil langfristigen – Strategie folgt, nennt man ein Spiel mit System.

Die bekanntesten Spielsysteme fürs Casino

Glückspiel gibt es schon seit hunderten von Jahren. Und sicher ebenso lange gibt es mehr oder weniger erfolgsversprechende Spielsysteme. Diese wurden zum Teil von Spielern, aber auch von bekannten Mathematikern entwickelt, und beruhen hauptsächlich auf arithmetischen Formeln und Wahrscheinlichkeitsberechnungen. Dabei gibt es einige Gewinnsysteme, die sich im Laufe der Zeit als durchaus erfolgsversprechend erwiesen haben. Dazu zählen:

  • Labouchere
  • Oscar Grind
  • Martingale

Im Bereich des Kartenspiels wird von vielen professionellen Spielern vor allem das Martingal-System favorisiert. Dabei ist anzumerken, dass sowohl das Labouchere-System wie auch das Martingale-System aufgrund seiner Arithmetik eher für Spiele wie Roulette entwickelt wurden. Viele Spieler sind aber im Laufe der Zeit dazu übergegangen und haben diese Gewinn-Systeme für andere Spiele im Bereich der Casinowetten adaptiert und angepasst. Nachfolgend bieten wir einen Überblick über die genannten Systeme.

Das Labouchere-Gewinnsystem

Bei diesem Spielprinzip handelt es sich um ein sogenanntes progressives Gewinnsystem. Es ähnelt in weiten Teilen dem Martingale-System, weist aber beim Roulette deutlich geringere Risiken auf. Das liegt auch an der Tatsache, dass es für genau diese Spielart perfektioniert wurde, während das Martingale-System eher einem universellem Grundgerüst gleicht, das man auf verschiedenste Spiele anwenden kann.


Neben dem regulären System von Labouchere gibt es auch noch das sogenannte umgekehrte Labouchere-System. Dieses wurde wahrscheinlich im Jahre 1966 von Norman Leigh mit seinem Team zum ersten Mal in einem Casino ausprobiert. Beide Varianten erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit und werden weltweit von Spielern genutzt.

Das Oscar Grind-System

Auch bei diesem System handelt es sich um ein Spielprinzip, das auf positiver Progression beruht. Das Besondere dabei ist, dass hierbei nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund steht, sondern dass mit hoher Sicherheit nach dem Ende eines Spielabschnittes der Spieler einen Gewinn erspielt. Große Gewinne lassen sich hier nicht herausholen. Dafür ist das Verlustrisiko beim Spielen über einen längeren Zeitraum weitaus geringer als bei anderen vergleichbaren Gewinnsystemen.

Das Martingale-System

Das Martingal-Spielprinzip ähnelt wie bereits erwähnt dem oben genannten Laboucher-Gewinnsystem. Ebenso wie letzteres wurde es vornehmlich für Roulette konzipiert. Auch hierbei wird eine positive Progression genutzt. Das Spielprinzip ist dabei recht einfach, sodass es im Bereich des Roulettes vielfach von Anfängern genutzt wird.

Warum das Martingale-System oft bei anderen Spielen genutzt wird

Das Prinzip des Martingale-Systems ist eigentlich sehr einfach schnell zu erlernen. Gerade für Anfänger ist hier die Versuchung besonders groß, das Gewinnsystem einfach eins zu eins auf ein anderes Glücksspiel zu übertragen, um dort dann auch relativ sicher einen Gewinn zu erspielen. Die Spieler machen sich oftmals nicht mehr die Mühe, eines der anderen Gewinn-Systeme zu studieren, nachdem sie das Martingale-System verstanden haben. Das liegt eben daran, dass andere Gewinnsysteme oftmals weitaus komplexer sind und vielfach auch eine höhere Risikobereitschaft des Spielers einfordern. Anfänger sind dazu oftmals nicht bereit und versuchen ein – für ein bestimmtes Tischspiel – relativ sicheres System auf ein anderes Tischspiel anzuwenden.

Darum ist das Martingale-System für Blackjack schlecht geeignet

Einige der am meisten benutzen Spiele in unserem Bitcasino sind – neben dem Roulette – die verschiedenen Versionen von Blackjack. Leider müssen wir immer wieder erleben, dass Spieler hier konsequent hohe Geldbeträge verspielen. Bei genauer Beobachtung und durch Gespräche mit Spielern im Forum konnten wir feststellen, dass hier oftmals das Martingale-System angewendet wurde und sich dieses dann für die Spieler im Nachhinein als Katastrophe erwiesen hat. Wir vom Bitcasino können Spielern nur davon abraten, dieses Gewinn-System beim Blackjack zu nutzen.

Das Martingale-System wurde für Roulette entwickelt. Beim Roulette wird der Ausgang des Spiels aber alleine durch die Kugel bestimmt. Mithilfe von Arithmetik und Wahrscheinlichkeitsrechnung lassen sich hier die Ergebnisse zumindest halbwegs bestimmen. Beim Blackjack trifft das nicht zu. Auch wenn hier die Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten deutlich geringer sind, nimmt beim Blackjack ein weitere Faktor Einfluss, der nicht so einfach vorherzubestimmen ist. Die Rede ist vom menschlichen Faktor. Während man beim Roulette nur auf die möglichen Ergebnisse nach dem “Rien ne va plus” setzt, kann man beim Blackjack einfach unmöglich berechnen, wie weit ein Mitspieler oder der Croupier wohl gehen wird, um das Spiel zu gewinnen, oder wann diese die Nerven verlieren und aussteigen. Oftmals reagieren sie entgegen jeglicher Vernunft und haben dann auch damit Erfolg. Solche Aktionen bringen aber progressive Gewinnsysteme wie das Martingale-System, welches ausschließlich auf Arithmetik beruht, völlig aus dem Konzept und machen es für das Blackjack nur sehr bedingt nutzbar. Das heißt nicht, dass das System generell nicht funktioniert, nur ist es eben weitaus besser für Roulette geeignet als für Blackjack.

Das, was Blackjack ausmacht, ist weitaus mehr als nur einfache Arithmetik. Hier geht es um das Abwägen von Chancen und das richtige Beurteilen des Gegners. Hier ist die Spielspannung anders als beim Roulette. Sie ist direkter und unmittelbarer. Jedem Spieler bieten wir gerne an, sich hier bei uns im Bitcasino selbst davon zu überzeugen, dass jedes Spiel in einem Casino seinen ganz besonderen und unverwechselbaren Reiz hat.

Was sind die Unterschiede zwischen der Martingale- und der Paroli-Strategie?

Beim Paroli-Spielsystem handelt es sich – ebenso wie beim Martingale-System – um ein progressives Spielsystem. Und genauso wie letzteres wurde es im 18. Jahrhundert für das Kartenspiel Pharo entwickelt. Auch das Paroli-Spielsystem wurde auf Roulette und in verschiedenen Variationen auch auf andere Spiele übertragen. Trotzdem ist das Paroli-Spielsystem weitaus weniger bekannt wie das Martingale-System. Das mag zum einen daran liegen, dass es komplett anders aufgebaut ist, zum anderen aber sicher auch daran, dass bei diesem System ein relativ großes Risiko vorhanden ist.

Während beim Martingale-System der Einsatz nach einem Verlust verdoppelt wird, erhöhen Spieler beim Paroli-System ihre Einsätze, sobald Sie ein Spiel gewonnen haben. Die Schwierigkeit dabei ist es für den Spieler, abzuschätzen, wie weit diese Serie noch anhält und wann es am sinnvollsten ist, auszusteigen. Dabei darf der Erfolg dieses System nicht anhand einiger Spiele gemessen werden, denn das Ziel ist es, während des Casinobesuches oder des Spielabends insgesamt mehr Gewinn zu erspielen als Verlust. Für den Nutzer des Paroli-Systems bedeutet das, nicht nur abzuschätzen, wann die nächste Gewinnserie für ihn beginnt, sondern auch selbst zu entscheiden, wann man aussteigt, weil die Gewinn-Serie beim nächsten Spiel enden könnte. Spieler die das Paroli-Spielsystem nutzen, brauchen somit extrem gute Nerven und ein hohes Maß an Selbstkontrolle, denn auch wenn man sich verkalkuliert hat und der letzte Einsatz komplett verloren ging, darf man nicht das Spiel aus den Augen verlieren und muss trotzdem weiter mitspielen. Eine weitere Besonderheit bei diesem Spielsystem ist somit, dass es natürlich auch eine hohe Menge an Geld erfordert. Um das zu umgehen, spielen viele Nutzer dieses System ausschließlich mit ihrem Grundeinsatz und den jeweils erzielten Gewinnen, anstelle der Verdopplung des Einsatzes.

Man kann also sagen, dass sowohl das Martingale- wie auch das Paroli-System völlig gegensätzliche Ziele haben. Während das eine dazu dient, Verluste zu vermeiden, ist der Zweck des anderen, möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Man könnte behaupten, dass die Systeme aufeinander aufbauen, wobei das Martingale-System für Anfänger und das Paroli-System für erfahrene Profi-Spieler konzipiert wurde.


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