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    Wie Phil Ivey über 20 Millionen beim Baccarat gewann

    Wie Phil Ivey über 20 Millionen beim Baccarat gewann

    6/25/2019

    Einer der bekanntesten Namen in der Welt des Glücksspiels, tauchte in der letzten Zeit besonders oft in den Schlagzeilen auf. Grund genug für uns vom Bitcasino, Ihnen diese interessante Geschichte hier im Blog zu präsentieren. Für alle, die Phil Ivey nicht kennen: Er gilt als einer der besten, wenn nicht der beste Pokerspieler überhaupt aller Zeiten. In seiner Karriere hat er bei offiziellen Pokerturnieren nachweisbar über 20 Millionen US Dollar verdient. Diese Summe ist gewaltig, doch sie schließt nicht einmal die Gewinne aus Cash Games mit ein. Experten gehen davon aus, dass Phil Ivey in seiner gesamten Zeit als Spieler ein Vielfaches dieser Summe gewonnen hat.

    21 Millionen in kürzester Zeit

    Die rund 21 Millionen, von denen hier die Rede ist, stammen jedoch nicht aus seiner Paradedisziplin und wurden in kürzester Zeit gewonnen. Selbst der beste Pokerspieler der Welt bräuchte für solche Summen eigentlich ein paar Jahre. Doch bevor wir Ihnen verraten, wie Phil Ivey bei einem Spiel wie Baccarat, welches nur einen kleinen mathematischen Hausvorteil hat, dauerhaft das Casino schlagen konnte, hier ein paar interessante Details aus seinem Leben.

    Eine Legende

    Phil Ivey wuchs als Teil einer Großfamilie in der Arbeiterschicht in New Jersey auf. Unangefochtenes Familienoberhaupt war sein Großvater. Dieser sorgte für den Zusammenhalt der Familie und war schon früh ein Vorbild für den jungen Phillip Dennis Ivey Jr. In seiner frühen Jugend, genauer gesagt als er acht Jahre alt war, kam es dann zu einem filmreifen Schlüsselerlebnis. Phil und sein Opa betraten damals einen klassischen Barber Shop, in welchem eine private Pokerrunde abgehalten wurde. Zigarren im Mund, Hüte auf dem Kopf, Geld auf dem Tisch, genauso wie man sich das eben vorstellt. Der kleine Phil war von Anfang an fasziniert und fragte seinen Opa, was die Männer da spielten. Poker, war die Antwort, und Phil forderte seinen Großvater auf, ihm das Spiel beizubringen. Im Alter von acht Jahren lernte Phil also, wie man 5 Card Stud spielte. Dies war der Startschuss für ein Leben als Pokerlegende.

    Mit 15 im Casino

    Seine ersten Erfahrungen im Casino sammelte Phil dann im zarten Alter von 15, natürlich illegalerweise. Mit einem gefälschten Ausweis fuhr er damals am Wochenende nach Atlantic City und wurde bekannt als “der schwarze Junge, der die ganze Zeit nur Poker spielte”. Rückblickend kann selbst Phil Ivey nicht gutheißen, was er da tat. Fakt ist jedoch, mit 21 Jahren, dem offiziellen Alter für Glücksspiel in den USA, war Phil seinen Altersgenossen schon um Jahre voraus. Zu dieser Zeit war es auch, als sich herausstellte, dass er nicht nur ein guter, sondern ein Weltklassespieler war. Sie können sich vielleicht vorstellen, dass seine Eltern erst ganz und gar nicht von seiner Leidenschaft begeistert waren. Wer möchte schon, dass sein Kind täglich 14 Stunden am Pokertisch verbringt. Spätestens nach der ersten Million mussten jedoch auch sie das Talent ihres Sohnes anerkennen.

    Nicht nur Poker

    Phil wuchs sozusagen in Casinos auf, und so ist es kein Wunder, dass er in seiner Laufbahn auch andere Casino-Spiele ausprobierte. Besonders angetan hatten es ihm jene Spiele, die sich mit etwas Geschick zu seinen Gunsten beeinflussen ließen. Hier ist keineswegs von Betrug die Rede. Es geht um Techniken, bei denen auf keinste Weise ins Spiel eingegriffen wird. Durch diese Kniffe kann sich der Spieler einen Vorteil verschaffen und im besten Fall den Hausvorteil auf seine Seite holen. Professionelle Gambler, die solche Techniken beherrschen, werden passenderweise als Vorteilsspieler bezeichnet. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Kartenzählen beim Blackjack. Doch auch für das High Roller-Spiel schlechthin, Baccarat, gibt es unter Umständen die Chance, den Vorteil auf die eigene Seite zu holen.


    Zwei Casinos, vier Monate, 21 Millionen

    Wie also stellte es Phil Ivey letztendlich an? Um das zu verstehen, ist es wiederum wichtig zu wissen, was „Edge Sorting“ ist. Hierbei handelt es sich um eine Technik, mit der man anhand der Rückseite einer Spielkarte versucht, diese zu erkennen. „Wie soll das möglich sein?“, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Erstmal geht das nicht mit allen Arten von Karten. Was dazu benötigt wird, sind Spielkarten, die auf eine bestimmte Art produziert werden. Der Bogen aus dem die einzelnen Karten ausgestanzt werden, ist hierbei ganzflächig mit einem Muster bedruckt.

    Produktionsfehler

    Durch kleinste Verschiebungen beim Stanzen, entstehen somit minimale Unterschiede an den Rändern der Karten. Für ein ungeübtes Auge sind diese schlicht nicht erkennbar, doch durch ausreichend Training gelingt es Vorteilsspielern, Karten auf diese Weise zu identifizieren oder zumindest manche Karten auszuschließen. Dies ist eine bekannte Technik, das sogenannte „Edge Sorting“. Da nicht ins Spiel eingegriffen wird, ist dies legal, doch Spieler die diese Technik beherrschen, haben meist Hausverbot im Casino.

    Hassliebe

    Casinos haben zu Spielern wie Phil Ivey eine sehr zwiegespaltene Beziehung. Zum einen möchten sie natürlich die Publicity, und sind auch sehr angetan von den hohen Einsätzen, die getätigt werden, zum anderen fürchten sie die besonderen Fähigkeiten, die solch ein Spieler mit an den Tisch bringt. Fakt ist auf jeden Fall, dass das Borgata Casino in Atlantic City und das Crockfords Casino in London auf eine Anfrage Phil Iveys für High Stakes Baccarat positiv reagierten.

    Nur zu meinen Bedingungen

    Das Besondere daran ist, dass sie sogar folgende Bedingungen akzeptierten:

    ●      Die Nutzung einer bestimmten Marke von Karten

    ●      Kein Austauschen der Kartendecks über die komplette Spielzeit

    ●      Das Nutzen einer bestimmten Karten-Mischmaschine

    ●      Ein chinesischen Dealer

    ●      Eine Mitspielerin namens Cheng Yin Sun

    All diese Bedingungen stellen wichtige Bestandteile von Phil Iveys Vorteilsstrategie dar. Warum er eine bestimmte Sorte Spielkarten wollte, können Sie sich wohl schon denken. Richtig, diese Marke eignet sich besonders gut für „Edge Sorting“. Indem immer mit den gleichen Decks gespielt wird, wird sichergestellt, dass identifizierte Karten immer wieder auftauchen. Durch die Mischmaschine eines bestimmten Fabrikats, konnte Phil zudem grobe Rückschlüsse auf die Reihenfolge der Karten schließen. Eine weitere Schlüsselrolle spielte natürlich auch der chinesische Croupier. Wie der Name seiner Mitspielerin schon erahnen lässt, ist diese des Chinesischen mächtig und konnte so mit dem Dealer kommunizieren. Des Öfteren bat Cheng Yin Sun diesen, eine verdeckte Spielkarte um 180 Grad zu drehen.

    Keine Unbekannte

    In diesem Zuge gilt es auch zu erwähnen, dass Cheng Yin Sun kein unbekanntes Gesicht in der Casino-Szene ist. Ganz im Gegenteil. Sie ist weltweit als begabte Vorteilsspielerin bekannt und darf aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten manche Casinos gar nicht mehr betreten. Umso verwunderlicher, dass sowohl das Borgata als auch das Crockford nichts dagegen hatten, dass sie mitspielt. Insgesamt ist es außergewöhnlich, dass beide Casinos alle gestellten Bedingungen akzeptierten. Schließlich sind in jedem Casino Experten beschäftigt, die nur dafür da sind, um Vorkehrungen gegen Vorteilsspieler zu treffen. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielte wohl das Geld, welches Phil Ivey bereit war, im Voraus an die Casinos zu überweisen. So schickte er 3 Millionen US Dollar an das Borgata und 1 Million Englische Pfund an das Crockfords.

    Glück gehabt?

    Seine Siegesserie startete der Poker-Virtuose dann im Borgata. Über einen Zeitraum von vier Monaten spielte er dort zusammen mit Cheng Yin Sun „Punto Banco“, eine Variante des bekannten Spiels Baccarat, welches Sie auch hier im Bitcasino um Bitcoin spielen können. Über diesen Zeitraum gewann er beeindruckende 11 Millionen US Dollar, und das Casino ließ ihn immer noch weiterspielen. Im Crockfords Casino in London gewann er dann jedoch über 7 Millionen Pfund, sprich 10 Millionen Dollar in zwei Tagen. Das sollte ihm zu Verhängnis werden. Crockfords weigerte sich, das Geld auszuzahlen und beschuldigte Phil Ivey des Betrugs. Für eine Person mit weißer Weste, welche ihr Leben hauptsächlich in Casinos verbringt, eine schwere Anschuldigung. Nachdem die englischen Kollegen sich quer stellten, entschied auch das Borgata, dass sie gegen Phil vorgehen wollten, und beide Fälle gingen vor Gericht.

    Fair Play!?

    Das Crockfords verweigerte also die Zahlung, und das Borgata wollte sein Geld zurück. Grund dafür: Sie behaupteten, hinters Licht geführt worden zu sein. Fakt ist jedoch, führende Experten und die Logik sagen etwas ganz anderes. Der wohl wichtigste Grund für die Rechtmäßigkeit der Gewinne ist folgender Punkt. Die Casinos stimmten den gestellten Bedingungen zu und wussten demnach, auf was sie sich einließen. Edge Sorting ist eine bekannte Technik, und alles sieht danach aus, dass Phils und Chengs Fähigkeiten schlicht unterschätzt wurden. Nach eigenen Angaben der zwei Vorteilsspieler verschafften sie sich durch ihre Strategie einen Vorteil von 5 bis 6 %. Bei einem Spiel wie Baccarat, bei dem der Hausvorteil bei gerade einmal bei 1,2 % liegt, ist das ausschlaggebend. Trotzdem hätten sie mit etwas Pech auch verlieren können.

    In England verloren

    Gegen die Einschätzung aller Experten verlor Phil Ivey jedoch das Verfahren in London, auch wenn ihm kein Betrug vorgeworfen wurde. Grund dafür war das Drehen der Karten. Dieses wurde als „Eingriff in den normalen Spielablauf“ gewertet, was ein Verstoß gegen die Bedingungen des Crockfords darstellt. Seine eine Million Pfund wurden ihm zwar zurücküberwiesen, auf seine Gewinne musste er jedoch verzichten. Das ist natürlich bitter, aber vielleicht stellen ja die 11 Millionen, die er in seinem Heimatland gewann, und immer noch in Händen hält, zumindest einen kleinen Trost dar.

    Auf jeden Fall eine hochinteressante Geschichte, die viel Material für Diskussionen liefert. Was denken Sie über die Rechtmäßigkeit der ganzen Aktion? Hätten Sie ihm das Geld auch auf englischem Boden zugesprochen? Falls Sie übrigens noch nie Baccarat gespielt haben, gibt es hier die Möglichkeit dazu. Und wer weiß, vielleicht erkennen Sie ja den ein oder anderen Unterschied auf der Kartenrückseite.


    Wörter: Sean McNulty
    Bilder: Shutterstock

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