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Klassische Anfängerfehler beim Roulette

Klassische Anfängerfehler beim Roulette

6/25/2019

„Rien ne vas plus!“ Mit diesen Worten zeigt der Croupier klassischerweise beim Roulette an, dass keine Einsätze mehr getätigt werden dürfen. Damit ist auch schon der Ursprung des Casino-Klassikers verraten. Roulette heißt im Französischen nichts anderes als kleines Rad oder „Rädchen“. Aufzeichnungen nach geht die Entstehung bis ins 17. Jahrhundert zurück. Roulette gilt als eine Weiterentwicklung eines der ältesten Glücksspiele der Welt, dem „Rad der Fortuna“. Doch genauso alt wie das Spiel selbst, sind auch die Fehler, die besonders von Anfängern immer wieder beim Roulette gemacht werden.

Roulette spielen ist einfach

Im Prinzip ist das Spiel mit dem Kessel und der Kugel sehr anfängerfreundlich. Das liegt vor allem daran, dass es keiner besonderen Strategie bedarf, um seine Chancen auf einen Gewinn zu verbessern. Hierin unterscheidet sich Roulette deutlich von seinen Kollegen wie Blackjack und Poker. Jeder hat die gleichen Chancen. Egal ob ein Roulette-Veteran oder ein absoluter Neuling spielt, die kleine weiße Kugel bleibt davon unbeeindruckt. Damit Sie ein Gefühl für die Wahrscheinlichkeiten bekommen, mit denen ein Ereignis eintritt, erhalten Sie hier eine Auflistung:

●      Rot/Schwarz: 48,6 %.

●      Gerade/Ungerade: 48,6 %

●      Niedrig/Hoch: 48,6 %

●      Dutzend: 32,4 %

●      Kolonne: 32,4 %

●      Transversale (6): 16,2 %

●      Carre (4): 10,8 %

●      Cheval (2): 5,4 %

●      Plein (1): 2,7 %

Unveränderlich

Sie haben also die Zahlen auf dem Tisch und jetzt folgt eine wichtige Information. Diese Prozentwerte lassen sich nicht verändern. Egal, wer Ihnen etwas anderes erzählt, wir können Ihnen versichern, dass die Mathematik sich von keinerlei mystischer Zahlenfolge, komplizierter Strategie oder vorangegangenen Ergebnissen beeinflussen lässt. Und damit kommen wir auch schon zum Anfängerfehler Nummer 1.

1.  Fehler beim Roulette – Missverständnis

Wir machen jetzt ein Gedankenexperiment und Sie sind herzlich eingeladen, mitzudenken. Ziel ist es, selbst den mathematisch weniger Begabten unter uns, etwas Wichtiges zu vermitteln. Dieses Verständnis ist nicht nur beim Roulette von großem Nutzen, sondern bei allen Glücksspielen.

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Würfel. Einen ganz normalen sechsseitigen Würfel. Wenn Sie diesen werfen, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine 6 Würfeln? Richtig, 1 zu 6! Logisch, oder? Der Würfel hat sechs verschiedene Seiten, also sechs Möglichkeiten für das Ergebnis, also 1:6.

Schon wieder?

Stellen Sie sich jetzt bitte vor, Sie würfeln drei Mal und jedes Mal kommt eine 6. Unwahrscheinlich, jedoch durchaus möglich. Und jetzt die Preisfrage. Wie hoch ist nun beim vierten Mal die Wahrscheinlichkeit, dass schon wieder eine 6 fällt? Überlegen Sie einen Moment, bevor Sie weiterlesen. Es fiel schon drei Mal eine 6, Sie würfeln ein viertes Mal.

Die Antwort auf die Frage ist: „Immer noch 1:6“. Für alle, die das sofort gewusst haben: „Herzlichen Glückwunsch!“ Für alle anderen: „Machen Sie sich nichts draus, so wie Ihnen geht es vielen.“

Schlussfolgerung

Die Quintessenz des Ganzen ist, Wahrscheinlichkeit hat kein Gedächtnis. Vorangegangene Ereignisse haben keinerlei Einfluss auf die Zukunft. Und genau hier verbirgt sich der erste große Roulette-Anfängerfehler. Neulinge am Tisch glauben oft, dass wenn schon mehrfach „Rot“ gefallen ist, jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit „Schwarz“ fällt, und anders herum. Fakt ist jedoch, mathematisch und praktisch gesehen ist das vollkommen falsch. Die Chance auf „Rot“ oder „Schwarz“ ist immer 48,6 %, vollkommen egal, was davor passiert ist.

Erhöhtes Risiko

Sie sollten also auf keinen Fall in extremem Maße die Einsätze erhöhen, nur weil Sie aufgrund vorangegangener Ergebnisse einen bestimmten Ausgang des nächsten Drehs erwarten. Es gibt tatsächlich immer wieder Spieler, die diesen Grundsatz nicht berücksichtigen. Wenn fünfmal hintereinander „Rot“ kommt, rennen diese an den Tisch und setzen ihr gesamtes Geld auf „Schwarz“. Nun ja, Sie haben knapp 50 % Wahrscheinlichkeit, dass Sie verdoppeln aber in etwas mehr als der Hälfte der Fälle ist alles weg.


2. Fehler beim Roulette – Einsätze

Ein weiterer häufiger Fehler bei Anfängern ist die Wahl der Einsätze. Immer, wenn es um das Thema Glücksspiel geht, sollte vor allem eines im Vordergrund stehen. Und das ist nicht das Geld, sondern Spaß und Entertainment. Tatsächlich ist das auch in den allermeisten Fällen der Grund für einen Casinobesuch. Falls Sie das anders sehen, laden wir Sie sehr herzlich ein, das noch einmal gründlich zu überdenken.

Sicheres System

Bevor wir zu den Grundlagen kommen, hier erst einmal etwas vorneweg. Das sichere System für einen Gewinn existiert nicht. Gerade Anfänger geraten hier oft in die Falle und erleiden unnötig große Verluste durch progressives Setzen. Schnell wird nämlich auf diese Weise das eigene Limit oder das Tischlimit erreicht. Und das ist auch der letztendliche Grund, warum diese Systeme nur bedingt funktionieren. Lesen Sie zu diesem Thema gerne auch unseren Artikel zu einem der bekanntesten Betting-Systeme, dem Martingale System.

Limit

Stellen Sie sich vor, Sie haben sich vorgenommen, heute Nachmittag eine spannende Partie Live-Roulette zu spielen und sich überlegt, dafür maximal 100 € bzw. das Äquivalent in Kryptowährung einzusetzen. Sie nehmen also voller Freude am Tisch Platz und tätigen Ihre Einsätze, doch leider haben Sie gerade während der ersten Runden kein Glück. Sie setzen auf „Schwarz“ und es kommt „Rot“. Sie setzen zehn Mal hintereinander auf Ihre Lieblingszahl, doch Sie kommt nicht. Nach gerade mal 20 Minuten sind Ihre 100 € aufgebraucht, doch was jetzt? Sie hatten sich doch auf einen netten Spielenachmittag eingestellt.

Einsatzgröße

Gerade in solchen Momenten passieren Dinge, die Sie eigentlich vermeiden wollten. Wer möchte schon nach 20 Minuten mit dem Spielen aufhören und dabei auch noch einen Verlust erleiden? Oft wird dann das vorher gesetzte Limit über den Haufen geworfen und einfach mehr Geld aus der Tasche geholt. Um diese Situationen zu vermeiden, sollten Sie von Anfang an Einsätze wählen, die Ihnen die gewünschte Spielzeit ermöglichen. Berücksichtigen Sie dabei auch, dass es anfangs nicht so gut laufen kann.

Wie hoch?

Selbstverständlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie hoch er seine Einsätze wählt. Damit Sie eine grobe Orientierung bekommen, hier eine Empfehlung:

●  Mit 200 € Spielguthaben setzen Sie nicht mehr als 10 € auf einfache Chancen, und nicht mehr als 1 € auf einzelne Zahlen.

Wenn Sie sich in diesen Bereichen bewegen, ist sichergestellt, dass Sie auf eine nette Spielzeit kommen und das Entertainment genießen können. Probieren Sie das gerne an einem hochwertigen Live Roulette-Tisch aus. Dafür reicht ein Klick, und schon geht es los.


Wörter: Sean McNulty
Bilder: Shutterstock & Bitcasino

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