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Die beste Technik für Kartenzählen beim Blackjack

Die beste Technik für Kartenzählen beim Blackjack

5/10/2019

Wer träumt nicht davon, einfach mal dauerhaft das Casino zu schlagen. Vielleicht kennst du den Hollywoodfilm „21“, in dem es um nichts anderes geht, als um professionell zusammengestellte Teams, die genau das möglich machen. Diese Vorteilsspieler schafften es, durch eine ausgeklügelte Strategie, Millionen aus den Casinos dieser Welt abzuschöpfen. Doch ist das auch bei Bitcoin Blackjack möglich? In diesem Artikel bekommst du die berühmte Hi-Low Technik gezeigt, welche es auch Spielern ohne außergewöhnliche Fähigkeiten möglich macht, Karten zu zählen. Doch bevor es an diese berüchtigte Technik geht, solltest du erst einmal die richtige Basisstrategie für Blackjack lernen. Denn ohne diese bringt dir das Kartenzählen nichts, da du auf dem Weg bis zum Ende des Kartendecks einfach zu viel verlieren würdest.

Blackjack-Basisstrategie

Das Spiel mit der 21 gehört zu der Sorte Casino-Tischspiel, bei dem du selbst in der Hand hast, wie gut deine Chancen stehen. Gegenteilige Beispiele hierzu sind  Roulette und Baccarat, bei denen man keinerlei Know-How benötigt, um zu spielen. Zum ersten Mal tauchte die perfekte Blackjack-Strategie schon 1956 in einem amerikanischen Magazin auf. Vier mathematisch begabte Herren erarbeiteten eine Spielweise, die sie selbst als Optimum Blackjack Strategy bezeichneten. Dies war die Grundlage für zahlreiche Abhandlungen und Bücher zu dem Thema. Eines davon, „Beat the Dealer“, brachte es zu großer Bekanntheit. Mit der darin erklärten Vorgehensweise reduziert sich der Hausvorteil bei klassischem Blackjack auf deutlich unter 1 %. Wer dazu noch Kartenzählen beherrscht, kann theoretisch dem Casino voraus sein. Hier also die perfekte Blackjack-Basisstrategie.

Begriffserklärung

Als „Hard Hand“ wird beim Blackjack eine Hand ohne Ass bezeichnet, deren Wert eindeutig ist. Eine „Soft Hand“ hingegen ist eine Hand mit einem flexiblen Ass (Ass zählt 1 oder 11 Punkte). „Stand“ bedeutet keine Karte mehr, „Hit“ bedeutet eine Karte ziehen. „Double“ bedeutet den Einsatz verdoppeln und genau eine Karte ziehen, „Split“ bedeutet Karten teilen und zwei unabhängige Hände daraus machen.

Hit oder Stand bei einer Hard Hand

  • Wenn der Dealer eine 7, 8, 9, 10 oder ein Ass hält, dann hit bei 16 Punkten und stand bei 17 Punkten
  • Wenn der Dealer eine 4, 5 oder 6 hält, dann hit bei 11 Punkten und stand bei 12 oder mehr Punkten
  • Bei einer 2 oder 3 beim Dealer heißt es hit bei 12 Punkten und stand bei 13 Punkte oder mehr

Hit oder Stand bei einer Soft Hand

  • Hältst du 17 Punkte mit 3 Karten, dann immer hit
  • Hat der Dealer eine 9, 10 oder ein Ass, dann gilt bei einer soften 18 aus drei Karten immer hit
  • Bei einer soften 19 gilt immer stand

Doubles bei einer Hard Hand

  • 8 Punkte werden nie gedoppelt
  • 9 Punkte werden nur gegen eine 3, 4, 5 oder 6 gedoppelt
  • 10 oder 11 Punkte sollten gegen alles außer einem Ass oder einer 10 gedoppelt werden
  • Hast du 12 oder mehr Punkte, dann nie doppeln

Doubles bei einer Soft Hand

Es werden ausschließlich softe Hände aus 2 Karten gedoppelt.

  • Ass-2 nur gegen eine 6 doppeln, ansonsten hit
  • Ass-3 und Ass-4 gegen eine 5 und 6 doppeln, ansonsten hit
  • Ass-5 gegen 4, 5 und 6 doppeln, ansonsten hit
  • Ass-6 gegen 3, 4, 5 und 6 doppeln, ansonsten hit
  • Ass-7 gegen 2, 7 und 8 stand, gegen 9, 10 und Ass hit und doppeln bei 3, 4, 5 und 6
  • Ass-8, Ass-9 und Ass-10 werden nie gedoppelt, es heißt immer stand

Splits

  • 9-9 gegen alles außer 7, 10 und Ass
  • 8-8 gegen alles außer Ass und 10
  • 6-6 gegen alles von 2 bis 6
  • 5-5 und 10-10 werden nie gesplittet
  • 4-4 nur gegen eine 5 oder 6
  • 2-2, 3-3 und 7-7 werden gegen 2 bis 7 gesplittet
  • A-A immer splitten außer gegen ein Ass


 Kartenzählen

Nachdem du nun die Basisstrategie kennst, kommen wir zur Königsklasse, dem Kartenzählen. In seiner perfekten Form ist dies ein wenig kompliziert, jedoch gibt es eine Technik, die fast genauso effektiv ist, und von jedem ohne Probleme erlernt werden kann. Das Prinzip ist einfach erklärt. Beim Blackjack kannst du als Spieler alle Karten sehen, die ausgeteilt wurden. Neigt sich also das Kartendeck dem Ende zu, so kann man, wenn man die ganze Zeit aufgepasst hat, eine Aussage darüber treffen, welche Karten noch übrig sind. Wer bis dahin perfekt gespielt hat, und jetzt falls die Chancen gut stehen, einen hohen Einsatz tätigt, der hat gute Chancen auf einen Gewinn.

Die Hi-Lo-Technik

Um ein vereinfachtes System zum Kartenzählen zu erhalten, werden bei dieser Technik alle Karten in 3 Gruppen unterteilt:

  1. Die 7, 8 und 9 sind die neutrale Gruppe und haben den Wert 0
  2. 10, Bube, Dame, König und Ass bekommen den Wert -1
  3. 2 bis 6 bekommen den Wert +1

Du beginnst deinen Zählvorgang bei 0, und jede Karte die du zu sehen bekommst, wird nach oben genanntem Schema in die Gleichung mit einbezogen. Ein Beispiel: Die ersten 6 Karten, die du siehst, sind ein Ass (-1), ein König (-1), eine 2 (+1), eine 5 (+1), eine 6 (+1) und eine 8 (+0). Dein Wert steht danach also bei +1. Interessant wird es, wenn sich der Kartenstapel dem Ende zuneigt. Falls du dann nämlich einen positiven Wert hast, ist die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen höher. Je höher dein Wert, desto besser. Das ist auch schon alles. Gar nicht so schwer oder?

Gegenmaßnahmen

Da der Hausvorteil bei Blackjack sowieso schon so klein ist und sich mit Kartenzählen ein Vorteil für den Spieler erarbeiten lässt, haben sich die Casinos wiederum Maßnahmen überlegt, um dies zu unterbinden. Zuerst wurden einfach statt einem einzigen Kartendeck bis zu 6 Decks verwendet, was jedoch einfach nur den Zählvorgang in die Länge zog. Dann wurde angefangen, den „Shoe“, in dem sich die Decks befinden, zwischen einzelnen Blackjack-Tischen auszutauschen, bevor die darin enthaltenen Karten alle verteilt waren. Dies machte das Zählen unmöglich, außer man wechselte mit dem „Shoe“ zusammen den Tisch, was aber wiederum zu auffällig war. Manche Casinos mischen mittlerweile sogar nach jeder Hand wieder das Deck, um sich vor Vorteilsspielern zu schützen. Tatsächlich findet man viele verschiedene Methoden, die benutzt werden, um das Kartenzählen zu vereiteln.

Übung macht den Meister

Du weißt nun, wie die Blackjack-Basisstrategie funktioniert, und du kennst die berüchtigte Hi-Lo-Technik. Da du zusätzlich noch die Funktionsweise des Kartenzählens kennst, ist es dir möglich, durch das Beobachten eines Blackjack-Tisches im Bitcasino herauszufinden, ob du die Technik erfolgreich anwenden kannst. Besonders gut eignet sich dazu ein Live Casino Tisch, da du hier den Kartenstapel immer im Auge hast. Wir wünschen viel Erfolg beim „Kampf“ gegen den Dealer.

Wörter: Sean McNulty
Bilder: Shutterstock

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